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Warum Sportler die glücklicheren Menschen sind

2015-04-08_16.33.21

Dass Sport glücklich macht weiß ich schon lange, doch wie gelangt man zu diesem Glück?
Der Schlüssel ist wohl das Erleben der Gegensätze und die Bewegung in der Natur, die unsere Wahrnehmung schärft. Denn in der Natur gibt es nichts, das nicht schön ist.

Als ich vor Kurzem „Der stete Lauf der Stunden“ von Justin Go laß, kam ich mit dem Sport mal auf ganz neue Art&Weise in Berührung.
Es ist ein Roman, der u.a.von der ersten britischen Mount-Everest-Expedition in den 20er Jahren handelt.
Und dabei schafft Justin Go mit seinem Hauptcharakter Ashley Walsingham einen passionierten Bergsteiger und Extremsportler, der die Leidenschaft des Bergsteigens perfekt verkörpert.

Mein Lieblingszitat von ihm:
„Ein dauerhaftes Glück ist mein Glück, denn alles auf der Welt lässt sich nur durch seinen Gegensatz wahrnehmen. Erst die schmerzenden Muskeln verwandeln ein normales heißes Bad in sinnliche Offenbarung.“

Wenn ich darüber nachdenke, fallen mir zahllose weitere Gegensätze ein, die uns der Sport beschert:
Die Ruhe nach der Anstrengung; das Essen nach einem Hungerast; die Abfahrt nach einem langen Anstieg; der Erfolg, nach der Niederlage; die Freiheit nach einer Verletzung.
Der Sport schärft unsere Sinne und lässt uns „einfache“ Dinge viel intensiver erleben.

Ich bedauere oft Menschen, die sich über Kleinigkeiten ärgern, ständig nur jammern und meckern.
Ich frage mich dann immer: Warum lernen sie nicht mit ihren Problemen oder Unzufriedenheiten umzugehen und Lösungen dafür zu finden?
Erkennen Sie denn nicht den Wert des Lebens?
Ich denke, wären diese Leute Sportler könnten Sie es besser!
Denn man kann an den Widerständen wachsen.

Im Buch gibt es eine Passage, die das wunderbar auf den Punkt bringt. Ashley erzählt:
„Es sind die kleinen Dinge, die einen herabziehen: verspätete Züge, verbrannte Desserts, zugige Zimmer.
Ich habe auf keinem Berg so elendig gefroren, wie in einem zugigen Zimmer.
Man kann an Widerständen wachsen, aber die meiste Zeit sorgen wir uns um das verbrannte Dessert.
Man muss wirklich kämpfen um zu erkennen, was das Leben ist und erst dann wird einem bewusst wie völlig belanglos ein verbranntes Dessert ist.“

Dieses Kämpfen lernt man im Sport! Nicht nur, aber vor allem!

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