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Surfin France

Ich bin zurück aus Südfrankreich. Zurück von der Atlantikküste. Zurück aus Seignosse.
Hinter mir liegt eine Woche voller Sonne, Strand und Meer. Ich war surfen. Wir waren surfen. Auf Exkursion mit unserer Uni. Bei dem Gedanken muss ich schmunzeln. Credit-Points sammeln unter der Sonne Frankreichs. Dafür liebe ich mein Studium.

Die Wellen zum Surfen hätten besser sein können. Die ersten zwei Tage waren sie klein, aber gut. Gut für Anfänger. Zum Ende der Woche wurden sie größer. Zu groß für Anfänger. Letztendlich waren wir dreimal mit den Brettern im Wasser. Ich habe einige Wellen gestanden und ein Gefühl fürs Wellenreiten bekommen.

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Was diesen Sport ausmacht, die Geduld aber auch auf die Probe stellt, ist die Abhängigkeit vom Wetter.
Und das ist eine wirklich Abhängigkeit. Da gibt es keine Ausweichmöglichkeiten, wie bei anderen Sportarten. Mann kann nicht mal schnell in die Halle gehen oder sich dicker anziehen. Man ist einfach voll und ganz der Natur ausgesetzt. Und wenn sie einem in die Karten spielt auch voll im Einklang mit ihr. Ich fange an die allseits bekannte „Surfermentalität“ zu verstehen…

Spannend zu beobachten ist auch, wie viel Kraft die Natur hat, um Winde wehen zu lassen, die riesige Wellen hervorbringen. Welche Kraft diese wiederum haben um krasse Strömungen zu erzeugen, gegen die man nicht ansatzweise eine Chance hat. Der Sand entweicht einfach unter deinen Füßen und reißt sie dir weg. Dann muss man einfach in Kauf nehmen, wieder an den Strand gespült zu werden – wo man doch gerade um jeden Meter gekämpft hat, den man vorwärts gekommen ist…

Wenn wir nicht im Meer waren, haben wir Yoga gemacht und endlos lange Strandspaziergänge. Ein paar mal bin ich auch im Pool geschwommen. Minimales Techniktraining in der Off-Season kann nicht schaden 😛

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Ich habe mal wieder viel erlebt und neue Seiten des Sports kennengelernt. Ich komme mit neuen Eindrücken im kalten Deutschland an und der Gedanke, der gerade hängenbleibt, ist ein sehr glücklicher.

Denn ich muss dran denken, wie oft ich dieses Jahr schon wieder meine Koffer gepackt habe und auf Reisen gegangen bin – immer des Sportes wegen.
Ob Lanzarote, Salzburg, Zell am See oder Seignosse. Die Motivation lag immer im Sport.
Ich entdecke von Monat zu Monat immer mehr von unserer Welt – durch eine Sache, die schöner und einfacher nicht sein könnte.

Und das Beste ist, dass das Jahr noch nicht zu Ende ist und noch mindestens eine Reise vor mir liegt – eine, sportlicher Natu(e)r(lich) 😉

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