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Halbzeit Trainingslager

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Status quo: Costa Teguise. Sonntag. 5. April. Ostersonntag. Wolkig. 18° C. Ruhetag. Die Oreo-Kekse sind leer.

Die erste Woche des Trainingslagers auf der Vulkaninsel ist vorbei und wir haben viel erlebt. Nicht nur trainingstechnisch sind wir voran gekommen, auch die Insel haben wir schon fleißig erkundigt – was ohne unseren Touri-Guide und „beinahe“-Einheimischen, Adi, unmöglich gewesen wäre.

Zwei Belastungsblöcke stecken in unseren Armen und Beinen – das macht 25 bis 35 Trainingsstunden. Hauptsächlich Radfahren, aber auch einige Schwimm- und Laufkilometer.

Das Wetter ist wirklich perfekt. Heute ist es etwas bewölkt, aber auch das Wetter darf sich mal ausruhen. Und besser es ruht sich aus, wenn wir es auch tun, damit wir morgen gemeinsam in die letzten Belastungstage starten können.
Denn bisher wurden wir von 20-25° C und Sonne richtig verwöhnt und gebräunt.

Doch wie sieht ein Tag in einem Trainingslager des TV Bad Orb eigentlich aus?
Das fragen sich die Klatsch- und Tratschmagazine auf RTL und ProSieben schon seit Jahren und endlich ist es an der Zeit dieses Geheimnis zu lüften:

Im Trainingslager befindet man sich immer in einem Mikrokosmos, der wirklich interessant zu durchleben ist. Man konzentriert sich auf 2-3 Trainingseinheiten pro Tag, Essen und Schlafen (deshalb ist es besonders schlimm, dass die Oreo Kekse leer sind!)

Dinge, die zuhause sonst nebenbei geschehen, bilden hier plötzlich den Lebensmittelpunkt.
Wann frühstücke ich, damit ich gestärkt, aber nicht mit vollem Bauch aufs Rad gehe?
Sollte ich noch etwas schlafen, bevor die Trainingseinheit losgeht oder eher danach oder vielleicht beides?
Esse ich am Abend genug, dass es für die lange Ausfahrt am nächsten Tag reicht?

Das sind Fragen, die es in einem Trainingslager zu klären gilt.
Und vor allem: Wer kauft die nächste Packung Oreo Kekse?
Zuhause ist man froh, wenn das Training überhaupt in den Tagesplan passt und hier haben wir zwei Wochen den Luxus, uns über nichts anderes den Kopf zu zerbrechen.
Deshalb ist es gut, am Ruhetag mal die Hotelanlage zu verlassen und mit Reiseführer Adi die Insel zu erkunden. Pflichtprogramm ist dabei immer ein Mittagessen in einer Tapas-Bar.

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Ansonsten darf die Reisegruppe die Freizeitaktivität frei wählen. Das lief bisher auf eine Busfahrt durch die Feuerberge des Nationalparks „Timanfaja“ hinaus und die Erkundung des Markts und der Bars in Teguise.
Doch nicht nur an den Ruhetagen erleben wir Kultur und Kulinarik der ersten Klasse. Auch während der Trainingstage geht es heiß her.
Dabei zaubert Sternekoch Jürgen mit seinen Kochlehrlingen immer ein vorzügliches, selbstgekochtes und energiereiches Abendessen – mit Vorspeise, Hauptspeise, Nachspeise, versteht sich. Serviert mit einem einheimischen Bier oder Wein der Saison ein vorzüglicher Tagesabschluss.
Dieses abendliche Highlight findet auf der Terrasse der Ferienwohnung 1076 statt. Dabei wird der vergangene Tag resümiert und der Kommende geplant.
Es kommen bewegende Gesprächsthemen auf wie: „Geben wir der streunenden Katze ein Stück Fischhaut?“, „Können wir Skifahren, wenn wir zurück nach Deutschland kommen?“, „Wie stelle ich die Klopffunktion meiner Polar-Uhr aus?“, „Was denkt die Putzfrau, wenn sie einen Mülleimer voller Bierdosen entleert“ oder „Warum hat die Eintracht schon wieder nur 2:2 gespielt?“.

Wie gesagt, ein Mikrokosmos, der zuhause schwer zu durchbrechen sein wird…

P.S.: die Oreo-Kekse sind immer noch leer!

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