Motivation Training

Die Kunst der Ausdauer

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oder: die Schule des Lebens

In der Schule, in der Uni, selbst im Berufsleben wird einem oft vermittelt, dass Intelligenz und Wissen Fähigkeiten von besonderer Wichtigkeit sind.
Doch was viele vergessen – Ausdauer und Wille, die Fähigkeit, auch nach Niederlagen weiterzumachen und an einer Sache dranzubleiben – sind viel wesentlichere Eigenschaften für ein glückliches und erfolgreiches Leben.

Und wo lernt man so etwas besser als im Sport?

In einem aktuellen Spiegel-Artikel geht es um die Kunst der Konzentration („Dranbleiben, bitte“ 11/2015 von Kerstin Kullmann) und da rät die Psychologin Carol Dweck:
„Nur wer Kindern vermittelt, dass sie mit Anstrengung und Training mehr erreichen können [als mit bloßer Intelligenz], gebe ihnen Kontrolle über ihr eigenes Handeln“.

Und Ernst Pöppel (Prof. für Medizinische Psychologie) ergänzt: „Man muss die Erfahrung machen, sich selbst zu überwinden. Die eigene Faulheit. Immer wieder.“

Die Ratschläge der Wissenschaftler beziehen sich zwar in diesem Zusammenhang eher aufs Lernen, doch nichts anderes ist das im Sport.
Denn was ist eine super VO2max-Leistung (=Intelligenz) ohne den nötigen Grips zwischen den Ohren und dem Willen, diese „Intelligenz“ zu nutzen?

Sich für Trainingseinheiten aufraffen – auch wenn draußen schlechtes Wetter ist oder man mal keine Lust hat, wenn das Sofa eigentlich die bequemere Variante wäre und der Arbeitstag schon lange genug war…sich überwinden, das ist die Kunst des „Dranbleibens“, die Kunst der Ausdauer. Und ein Schritt zum Erhalten dieser großartigen Fähigkeit.

Um mit einer Metapher von James Heckman (Wirtschaftsnobelpreisträger) zu schließen:
„Das Leben ist kein Sprint. Es ist ein Marathon“.

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