Ernährung Training

Das Problem mit dem Getreide

getreide grafik

Nudeln, Brot, Kuchen gehören zu den meist verzehrtesten Lebensmitteln in Deutschland.
Jeder Normalbürger isst zu seinen 3 Hauptmahlzeiten Getreideprodukte.
Doch diese getreidelastige Ernährung entspricht nicht unseren evolutionsmäßig gegebenen Genen.

Unser Körper reagiert auf Problemstoffe wie Lektine, Phytinsäure und Gluten im Getreide mit Stress, Entzündungen und einem verschlechterten Stoffwechsel.
Erkrankungen wie Rheuma, Arthrose, Alzheimer, Herzinfarkt, MS, Krebs und Diabetes werden mit einem hohen Getreidekonsum, besonders auf Weizenbasis, in Verbindung gebracht.

Um zu verstehen, warum Weizen so schädlich ist hier eine etwas detailliertere Ausführung zu den einzelnen Problemstoffen:

Lektine

Lektin ist ein natürlicher Stoff zum Schädlingsschutz in Pflanzen – beim Menschen können sie allerdings die körpereigenen Strukturen schädigen. Besonders aggresiv und hitzestabil ist Weizen- und Roggenlektin, sowie das Lektin in Kidneybohnen. Weshalb es diese Produkte besonders zu meiden gilt.
Zwar enthält auch Gemüse Lektine, diese sind jedoch völlig harmlos und werden durch Kochvorgänge meistens sowieso abgebaut.

Mit dem regelmäßigen Konsum von Weizen gelangen Lektine in unser Blut, verbreiten sich demnach im ganzen Körper und heften sich an unsere Organe. Um diese Schadstoffe loszuwerden, wehrt sich der Körper und reagiert mit Entzündungen.

Auswirkungen:

  • Weizen- und Roggenlektine beeinflussen Muskelaufbau und hormonelle Regeneration negativ,
  • binden sich Lektine an roten Blutkörperchen, wird die Sauerstoff-Transport-Kapatzität verringert und unsere Leistung vermindert
  • binden sich Lektine an Acetyl-Glucosamin (das zum Aufbau von Gelenkstrukturen gebraucht wird) , kann das A-G nicht mehr genutzt werden → Gelenkprobleme, Verletzungsgefahr steigt
  • Lektine verändern die Struktur der Immunzellen und schwächen den Schutz vor Krankheitserregern
  • Schädigung der Mikrovilli im Darm (mit denen werden Nährstoffe im Darm aufgenommen). Sind die geschädigt, nimmt der Darm weniger Nährstoffe auf und Bakterienflora verschlechtert sich
  • Senkung des Vitamin-D Spiegels (aber Vitamin D ist wichtig für: Knochenstoffwechsel, wirkt entzündungssenkend und schmerzlindernd)

Phytinsäure

Phytinsäuren, die sich an Mineralien binden, machen diese unbrauchbar.

Gluten

Der Klebereiweiß Gluten bedeutet eine erhöhte Darmbelastung.
Da die moderne Weizenzüchtung zu immer höheren Glutenwerten und hinzugezüchteten Glutenbegleitstoffen führt, wirkt der heutige Weizen also viel aggressiver als noch der Weizen vor 50 Jahren.

Wenn die Omi also sagt, dass sie trotz Getreideverzehr doch auch noch lebt und euch fragt, was daran eigentlich neuerdings so schlimm sein soll, könnt ihr ihre Argumente ab jetzt gut entkräften 😉

Wer als alternative zu Weizenprodukten jetzt an Vollkorn denkt, der wird enttäuscht von diesem Fakt sein:
Vollkorn enthält zwar einen höheren Gehalt an Ballaststoffen, Vitaminen und Minearlien, die schädlichen Lektine sind aber trotzdem enthalten, weswegen die Alternativen wie folgt lauten:
Hirse, Quinoa, Amaranth, Dinkel und Hafer sollten eure Weizenprodukte ablösen. Sie enthalten weniger Problem- und mehr Nährstoffe!

Wer gerne selbst backt, dem seien Nussmehle (Mandelmehl, Kokosmehl, Leinmehl) ans Herz gelegt – völlig gluten- und laktosefrei.

(nach Forschungsgruppe Dr. Feil – „Die F-AS-T Formel – was erfolgreiche Sportler anders machen“)

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